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breiten Hügel winkten düſtere Säulen mit funkelndem Knauf, frei in die Luft ragend gleich einer griechi⸗ ſchen Tempelruine. An dem Ufer des Teiches ſchien eine vom Scheitel bis zur Sohle in weißen Schleier eingehüllte Tartarenfrau zu ſtehen und ſich in ſeiner grün leuchtenden Eisfläche wie in einem Spiegel zu beſchauen, während in der Ferne Götterbilder ragten, aus blendendem Marmor geformt, und auf dem ſchim⸗ mernden Plan der Wieſe holde Elfen ſich zu einem geiſterhaften Reigen verſchlingen.
Auf dem Friedhofe war jedes der armen Gräber mit einem hohen Sarkophag geſchmückt, über dem ein weißes Kreuz erglänzte und friedloſe Todte in ſchlep⸗ penden Grabtüchern ſchwebten drohend dazwiſchen.
Das Rad der Mühle ſtand verſteinert, große Eis⸗ ſäulen ſtützten die Rinne, der ſilberne Sturz des Baches war erſtarrt und in ihm glühten Stauden und Halme in allen möglichen Farben, gleich den Blumen aus Edelſteinen der Tauſend und eine Nacht.
Und wenn weithin kein Dach, kein Baum, kein noch ſo kleiner Strauch zu ſehen war, nur die ſtille Glanzfluth des Mondes auf den weißen Wogen des Schnees, dann war es mir, als ſchwebte ich auf dem Zauberpferde hoch in den Lüften, über mir die Ge⸗ ſtirne, unter mir die weißen ſchimmernden Wolken.


