Teil eines Werkes 
2. Theil (1848)
Entstehung
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Er iſt's, bei meinem Schutzpatron! fluſterte der Eine dem Andern zu.

Ich hab' ihn gleich erkannt! verſetzte der Andere eben ſo leiſeobwol er in einem poſſirlichen Anzuge ſteckt. Hoͤre, Gaͤrtner, wenn wir den gewinnen koͤnn⸗ ten, das waͤr' eine geſegnete Nacht heute.

Kann wol paſſiren, wenn er erſt erfaͤhrt, was hier vorgegangen iſt! ſagte der Andereund wenn ich nicht irre, rennt er geraden Wegs in's Dorf hinab, um ſich die boͤſe Geſchichte erzaͤhlen zu laſſen.

Mathias ſtand jetzt athemlos vor dem Pfaffenhofer Wirthshaus und pochte an die verſchloſſene Thuͤr. Lange ſchien ſein Bemuͤhen fruchtlos, obwol der Lärm weit⸗ hin durch die ſtille Nacht droͤhnte und alle Kettenhunde zu einem heulenden Konzerte veranlaßte. Endlich klirrte oben ein Dachfenſterchen und ein ſchlaͤfriges, von einer weißen Kopfmuͤtze bekraͤnztes Geſicht guckte gaͤhnend heraus.

Sakra! wer macht denn ſo'nen graulichen Speck⸗ takel drunten? Sind's Reiſende?

Nein, guter Freund! rief Mathias hinauf moöchtet Ihr mir wol ſagen, wo jetzt die verwittwete Frau Martha wohnt?

Der Mann mit der Pelzmuͤtze brach in ein lautes Gelaͤchter aus.Wo die alte Martha wohnt? ſchrie er endlichei nun, im Zuchthauſe in Muͤnchen, wo ſie fuͤnf Jahre ſitzen muß, weil ſie den großen Wild⸗ ſcuͤtzen verborgen hielt. Wollt Ihr ſie etwa dort beſuchen?.