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den Liebling in die Arme legte, mit ſolcher Innigkeit aufgefodert wurde, ihnen Gelegenheit zur Dankbarkeit zu geben, daß er nicht zoͤgerte, um einen Dienſt zu bit⸗ ten, wie er ihn laͤngſt erſehnt hatte. Der Vater des geretteten Knaben, der, eben zehn Jahr alt, ſich eine allzu große Gewandtheit im Schwimmen zugetraut hatte und mitten im Strome von ſeinen Kraͤften verlaſſen worden war, zeigte ſich um ſo bereitwilliger, auf Mathias Be⸗ gehr einzugehen, als er, ein reichbeguͤterter Edelmann, eben jetzt ſein Forſtperſonale bedeutend zu vermehren im Begriff geweſen war. Unſer Jäger bekam ein nobles, an der Elbe gelegenes Haͤuschen eingeraͤumt, und Niemand hatte etwas einzuwenden, als er nach einigen Wochen, in denen ſeine Schuͤtzenkunſt das Lob und die Bewun⸗ derung der ganzen Umgegend in Anſpruch genommen, ſchuͤchtern mit der Bitte vor ſeine Herrſchaft trat, es moͤge ihm vergoͤnnt werden, ſich aus der Heimath ſeine verlobte Braut zu holen, um ſein Gluͤck mit ihr zu theilen. Der Gutsherr verſah ihn reichlich mit Reiſegeld, und nachdem Mathias an der Grenze Schwabens ſich in das beſchriebene Koſtuͤm geworfen, war er mit klopfendem Herzen dem Ziele ſeiner Brautfahrt entgegen gewandert.
Als er jetzt an der lang hingeſtreckten Zeile des Dorfes hinſchritt, in welchem laͤngſt das letzte Licht er⸗ loſchen und Alles in tiefem, ruhigem Schlaf begraben lag, malte er ſich im Geiſte den Augenblick aus, wo Gertrud, durch ſein leiſes Klopfen aus dem Schlummer erweckt, mit ihrer Silberſtimme nach dem ſpaͤten Stoͤrefried
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