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und reich machte und die geheimſten, gluͤhendſten Wuͤnſche ſeines ehrgeizigen Herzens zu erfuͤllen verſprach und im nächſten Momente ihm das Geſchenk wieder entriß, ihn unerbittlich zuruͤckſchleuderte in die Nacht der Hoffnungs⸗ loſigkeit und Entbehrung, nachdem ein Blick in das Feeenland der herrlichſten Zukunft ihm geworden! In jener verhaͤngnißvollen Nacht hatte er anfangs wieder umkehren und mit Gewalt ſein Eigenthum zuruͤckfodern wollen und kaum war es den ernſteſten und beharrlich⸗ ſten Vorſtellungen Mathias gelungen, ſeinen jungen Freund von einem eben ſo tollkuͤhnen als fruchtloſen Unternehmen abzuhalten. Da erinnerten ſich Beide des Umſtandes, daß ein Duplicat des Trauſcheines ſich in dem Kirchenbuche der proteſtantiſchen Gemeinde zu Dil⸗ lingen befinden ſolle, und ohne einen Augenblick zu ver⸗ lieren und von neuer Hoffnung durchgluht, eilten ſie haſtigen Laufes in ein ſeitab gelegenes Dorf, wo es ihnen nach langen Unterhandlungen und fuͤr vieles Geld gelang, ein paar tuͤchtige Gaͤule zu miethen. Wie von Feinden gejagt, ſtuͤrmten ſie auf der Straße nach Dil⸗ lingen fort und erreichten das Staͤdtchen gegen Mittag. Die halbtodten Pferde wurden in einem Wirthshauſe untergebracht und mit klopfenden Herzen gingen die bei⸗ den Jäger nach der Kuͤſterwohnung, einem elenden, bau⸗ faͤlligen Haͤuschen in der aͤußerſten Vorſtadt, welchem gegenuͤber ſich das proteſtantiſche Bethaus, eigentlich nichts als eine große aus Lehm und Balken aufgefuͤhrte Scheuer, erhob. Der Kuͤſter, der ihnen ſelbſt die verſchloſſene
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