Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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Was habe ich auch von meinem naͤchſten Anverwandten Uebles zu befuͤrchten?

Gott ſei Dank! fluͤſterte Andreas vor ſich hin, und eine Centnerlaſt ſchien von ſeinem Herzen zu wei⸗ chen. Sein ganzes Weſen zeigte ſich veraͤndert; er druͤckte dem Grafen herzlich die Hand und ſchaute auf ihn mit einer gewiſſen Innigkeit, die ſeinem fruͤheren Auftre⸗ ten dem Greiſe gegenuͤber gaͤnzlich zu widerſprechen ſchien.

Ich darf nunmehr wol nicht erſt die zweite Frage ſtellen? ſagte er laͤchelndſie ſollte Ihre Zuſicherung einesf reien, ungehinderten Ruͤckzuges aus dieſem Schloſſe fodern, welches ich freilich, von meinem Freunde Ma⸗ thias gefuͤhrt, auf ziemlich ungewoͤhnlichem Wege betre⸗ ten habe.

Ich moͤchte wol wiſſen, wie Ihr den Weg zu dieſem Zimmer fandet! wendete ſich der Graf, eine Regung des Widerwillens gewaltſam niederkaͤmpfend, an ſeinen ehemaligen Leibdiener, der ſchon im Begriffe war, aus der geheimen Thuͤr zu ſchreiten.

Das iſt ſehr einfach, verſetzte dieſer.Ich traf Herrn Andreas, wie er, Liebe, Zorn und Neugier im Herzen, um das Schloß herumſtrich. Auf ſeine perem⸗ toriſche Erklaͤrung, er muͤſſe hinein und mit Ihnen ſprechen wegen verſchiedentlicher Dinge, die bei ſeiner erſten Zuſammenkunft mit Ihnen unausgemacht geblieben, holte ich, einer fruͤher von mir entdeckten und erfolg⸗ reich verſuchten Paſſage gedenkend, eine Leiter aus dem