Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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zu ubertragen, den ſie nie geſehen, nie gekannt hat? Sie fodern Unſinniges, Unmoͤgliches!

Ich verlange zufoͤrderſt nur, mich um meine Cou⸗ ſine frei bewerben zu koͤnnen, wie es dem Herrn von Moͤllnitz geſtattet war! erwiderte Andreas mit Feſtig⸗ keit.Ich muͤßte mich ſehr irren, wenn der edle Kriegs⸗ mann nicht das Feld raͤumte, ſobald er erfährt, daß er nicht mehr auf eine reiche Erbin zu hoffen hat.

Ha, da verkennen Sie ihn! ſagte der Graf leb⸗ haftes wird Ihnen nie gelingen, ſeine Liebe zu Lydia wankend zu machen noch weniger aber duͤr⸗ fen Sie hoffen, daß meine Tochter ihre heiligſten Ge⸗ fuhle leichtſinnig vertauſche und is wie eine ſchnoͤde Waare.

Nous verrons! erwiderte Andreas kurz.Aber bei Gott, der Morgen bricht an und wir muͤſſen fort!

Mathias ſchien ſchon laͤngſt derſelben Meinung zu ſein, denn er hatte oft mit beſorgter Miene den nahen Fenſtervorhang geluͤftet and in den dampfenden Nebel⸗ maſſen, welche dicht und ſchwer aus dem Thale auf⸗ ſtiegen, das Herannähern der Morgendämmerung er⸗ kannt. Er warf nun raſch ſeine Buͤchſe uͤber die Ach⸗ ſel und ſchritt der halb offen gebliebenen Thuͤr zu. An⸗ dreas ſtand raſch auf und trat dicht an den ſich gleichfalls erhebenden Grafen heran.

Zwei Fragen ſind es, die ich noch an Sie zu richten habe! ſagte der junge Mann ernſt und nach⸗ vruͤcklichwerden Sie mich, wenn ich morgen hier

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