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der Hand gefaßt hatte und mit flehender Miene und ängſtlicher Erwartung ſeiner Antwort harrte.
„Taͤuſchen ſie mich nicht!“ nahm der junge Mann wieder das Wort—„meine Couſine Lydia iſt im Be⸗ griff, ſich zu verheirathen; ihre Zukunft iſt alſo geſichert, ohne daß es eines Opfers von meiner Seite beduͤrfte.“
Der Graf ballte die Fauſt und knirſchte mit den Zähnen; aber er verbarg ſeinen Grimm und fuhr mit leiſer Stimme fort:„Allerdings wird ſie ſich vermaͤhlen — mit einem Manne, den alle Eigenſchaften eines treff⸗ lichen Cavaliers ſchmuͤcken, der aber ihr nichts zu bieten hat, als ſich ſelbſt und ſeine Liebe. Herr von Moͤllnitz iſt Soldat und arm—“
„Und verſchuldet und ein lieberlicher Strick!“ ſetzte Mathias, der ſich nicht von der Stelle ruͤhrte, mit großem Gleichmuthe hinzu.„Wenn es Ihnen auch wenig Ueberwindung koſtet, Ihre Nebenmenſchen un⸗ gluͤcklich zu machen und in's Elend zu jagen, wie mich zum Beiſpiel, ſo ſollten Sie doch wol fuͤr Ihre Tochter, fur dieſen holdſeligen, himmliſchguten Engel mehr Sorge tragen und ſie nicht dem erſten beſten heruntergekom⸗ menen und abgelebten Edelmanne zur Beute werden laſſen.“
„Ha, das iſt zu viel, das iſt unerträglich!“ knirſchte der Graf und machte Miene aufzuſpringen und den ke⸗ cken Sprecher zu zuͤchtigen. Mathias aber erhob, wie zufaͤllig, ſeine Buͤchſe, und mit einem halblauten


