Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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Langſt gehegte Wuͤnſche und die nun obwaltenden Verhaͤltniſſe begann Andreas gelaſſenvereini⸗ gen ſich zu der Beſchlußnahme, welche ich als Grund⸗ lage unſrer Verhandlungen aufgeſtellt wiſſen will. Ich darf Ihnen wol nicht erſt mittheilen, daß Sie durch die Herausgabe der einſt meinem Vater und nunmehr mir gehoͤrigen Guͤter in eine aͤußerſt prekaͤre Lage kom⸗ men, ja vielleicht ruinirt wuͤrden.

Der Graf biß ſich in die Lippen und bedeutete Andreas durch eine haſtige Handbewegung, fortzufahren.

Dieſem Uebelſtande nun kann durch ein fur uns Beide gleich vortheilhaftes und Niemanden compromitti⸗ rendes Arrangement vorgebeugt worden; denn ſo wenig ich daran denke, auch nur ein Puͤnktchen von meinem Rechte und Eigenthum aufzugeben, eben ſo wenig moͤchte ich Sie in Ihrer Lebensgewohnheit durch Entbehrungen beſchraͤnkt und dadurch Ihr Alter verbittert ſehen.

Sprechen Sie nicht von mir, Neffe! umterbrach ihn der Graf ſchmerzlichich wuͤrde mich nicht be⸗ klagen, ſelbſt wenn ich die wenigen Tagen, die mir noch uͤbrig ſind, durch Bettelbrot friſten muͤßte. Aber mein Kind meine Tochter, um derentwillen allein ich dies elende Leben noch ertrage o, denken ſie an das Mäd⸗ chen, Herr! gegen ſie werden Sie nicht grauſam ſein, an ihr ſich nicht raͤchen wollen fuͤr das, was ich an Ihnen verſchuldet habe!

Andreas blickte finſter den Grafen an, der ihn bei