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verhoͤhnten und beſchimpften— da war es dieſer Mann, der ſich weigerte, das Aeußerſte an mir zu thun, der fuͤr mich ſprach, nicht fuͤrchtend Ihre unbaͤndige Wuth— der den Geiſt meines Vaters zur Rache aufrief fuͤr—“
„Genug! genug! was ſoll das Alles?“ unterbrach ihn mit wilder, aufgeregter Miene der Graf.„Ich ver⸗ muthe, Sie ſird nicht gekommen, um als Anwalt meines ehemaligen Leibjaͤgers mich von deſſen Vortrefflichkeit zu uͤberzeugen? Dieſe ganze Zuſammenkunft iſt— Sie werden das fuͤhlen— aͤußerſt peinigend fuͤr mich. Alſo machen Sie durch eine offene, ungeſchminkte Erklaͤrung Ihres Willens und Ihrer Plaͤne fuͤr die Zukunft der⸗ ſelben ein Ende. Ich darf nicht erſt hinzufuͤgen, daß Sie mich zu jeder Gewährleiſtung, die irgend in meiner Macht ſteht, und mich nicht compromittirt, bereitwillig finden werden. Alſo ſprechen Sie, ich hoͤre.
Damit lehnte er ſich matt in den Seſſel zuruͤck. So ſehr der Greis bemuͤht war, eine gefaßte, ruhige Gemuͤthsſtimmung zu affektiren, ſo wenig gelang es ihm, denn die ſcharfen Blicke ſeiner ungeladenen Gaͤſte ent⸗ deckten nur zu wol den wilden Kampf der mannich⸗ fachſten Gefuͤhle und Leidenſchaften, welche ſein Inneres ſtuͤrmiſch bewegten. Es trat wieder eine Pauſe ein. Andreas, deſſen ganzes Weſen eine gewiſſe ſtolze Vor⸗ nehmheit auspraͤgte, ſeit er ſich im Beſitze eines Zeug⸗ niſſes ſeiner adeligen und legitimen Geburt wußte, ſchob einen Seſſel an den Sekretair und ſetzte ſich dem Grafen gegenüber.


