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kann ich mich dazu in Gegenwart dieſes mir verhaßten Menſchen“— hier deutete er mit einer verachtlichen Kopfbewegung auf Mathias—„nicht entſchließen. Wenn er, wie ich vermuthe, Ihr Diener iſt, ſo befehlen Sie ihm, das Haus auf demſelben, wahrſcheinlich hochſt ungewoͤhnlichem Wege zu verlaſſen, auf dem Sie ge⸗ kommen ſind.“
Der Beleidigte ſtieß zornig ſeinen Gewehrkolben auf den Boden und machte Miene zu ſprechen; auf einen bittenden Blick ſeines Freuudes jedoch ſchwieg er ſtill und heftete ſeine gluͤhenden Blicke ſo feſt und durchbohrend auf den Grafen, daß dieſer es nicht wagte, denſelben zu begegnen.
„Sie ſcheinen vergeſſen zu haben,“ nahm Andreas mit Schaͤrfe das Wort,—„daß dieſer Menſch, den Sie zu haſſen belieben, Ihnen und Ihrer Tochter einſt das Leben rettete.“
„Er ließ mich dieſen Dienſt theuer bezahlen!“ mur⸗ melte der Graf.
„Ich kenne den Grund Ihrer Sinnesäͤnderung gegen meinen Freund;“ fuhr Andreas fort.„An jenem Mor⸗ gen, als ich zuerſt dieſes Schloß betrat, voll beſcheidener Hoffnung und mit einem Herzen voll Liebe, welches ich Ihnen entgegen brachte, an jenem Morgen, wo Sie durch ein unredliches und abſcheuliches Verfahren— ja, Herr, dies iſt hie rechte Bezeichnung!— all' meine Wuͤnſche und Ideale grauſam in den Staub traten, mich


