Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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Bemuͤhen Sie ſich nicht, Herr Graf! nahm An⸗ dreas mit eiſiger Kaͤlte das Wortich werde mein Eigenthum, das die Vorſehung mich auf ſo wunderbare Weiſe wiedergewinnen ließ, mir nur mit dem Leben ent⸗ reißen laſſen. Ich erwarte, daß Sie nunmehr keinen Augenblick zoͤgern werden, die Rechte meiner Geburt an⸗ zuerkennen und demgemaͤß zu verfahren.

Was wollen Sie? ſagte der Graf mit dumpfer, kraftloſer Stimmemich berauben? zum Bettler machen? Ich muß Alles von Ihrer Rachſucht erwarten.

Sie haͤtten allerdings Urſache, des Schlimmſten

gewaͤrtig zu ſein! antwortete Andreas, ihn mit finſtern

Blicken firirend.Noch habe ich unſere Zuſammenkunft vor zwei Jahren nicht vergeſſen, noch toͤnen Ihre hoͤh⸗ niſchen Worte, die mich des Diebſtahls, des Betruges anklagten, in meinen Ohren. Das Blatt hat ſich ge⸗ wendet und ich gebe Ihnen jetzt jene ſchmachvolle Be⸗ ſchuldigung zuruͤck.

Der Graf fuhr, wie von einer Natter geſtochen, in ſeinem Seſſel empor.Mir, Bube! mir! ſchrie er heiſer und ſeine Geſichtszuge nahmen einen grauenhaften Ausdruck an.Ha, Du gedenkſt einen hoͤlliſchen Triumph feiern, mich beſchimpfen zu duͤrfen, weil eine Gewaltthat, ein raͤuberiſcher Einbruch Dich in den Beſitz eines elen⸗ den Fetzen Papiers ſetzten! Aber ich ſage Dir, das Do⸗ kument iſt falſch, jedes Kind kann es ſehen.

Und doch gaben Sie ſich die Muͤhe, es vernichten

zu wollen? antwortete Andreas kaltbluͤtig.Uebrigens