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muͤſſen— ha, mir ſchaudert, obwol das Schickſal mich trimphiren laͤßt!“
Er verſchraͤnkte die Arme und blickte lange und tief ſinnend auf das Dokument nieder. Da traf wieder ein leiſes Geraͤuſch ſein Ohr; es war, als ob Jemand raſch an der Wand hinſchluͤpfe. Erſchrocken auffahrend ſah er umher und näherte dann das Papier dem Kerzenlichte.„Ich will ein Ende machen und dann mein Lager ſuchen!“ ſagte er laut zu ſich ſelbſt—„ich fuͤhl's, heut' werde ich ſanft und ruhig ſchlafen, ſanft und ruhig zum Erſten⸗ male ſeit ſechs Jahren. Fahre hin, Du unwillkommener Zeuge! fahre hin!“ Er hielt das Dokument uͤber die Flammen der Wachskerzen; es begann zu glimmen, zu rauchen———
Da bewegte ſich knarrend ein Feld in der mit ge⸗ ſchnitztem Holzwerk ausgelegten Wand des Gemaches, und als der Graf laut aufſchreiend ſich umwendete— ſtanden ſein Neffe Andreas und Mathias Kloſtermeier vor ihm. Im naͤchſten Moment ſah er das dampfende Papier ſich entriſſen und in der Hand deſſen, den es ploͤtzlich erhob und mit Reichthum, Ehre und edler Ge⸗ burt beſchenkte, gleich dem Talisman eines Zauberers, waͤhrend es ihn ſelbſt und ſein Kind in den Staub ſchleu⸗ derte und dem bitterſten Elende Preis gab.


