Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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Er zuͤckte ſein Meſſer. Der Foͤrſter ſtieß einen gellenden Angſtſchrei aus und die Beſinnung verließ ihn

Du ſollſt nicht toͤdten! ſagte Mathias zu ſich ſelbſt, ſteckte ſein Meſſer ruhig in die Scheide und ſchleifte den Ohnmaͤchtigen am Arme nach einem maͤßig dicken Baume am Rande des Forſtes. An dieſem rich⸗ tete er ihn empor, band ihn mit den Haͤnden und um den Leib herum feſt, wozu das Halstuch und der Flin⸗ tenriem des armen Soͤnders dienen mußten, und hing ihm den todten Hund, welchem er die Hinterfuͤße zu⸗ ſammenknuͤpfte, um den Hals⸗

So ſtehe am Pranger bis morgen fruͤh! mur⸗ melte Mathias, einen Blick tiefer Verachtung auf den Beſchimpften werfend.Ich wuͤnſchte, ich koͤnnte die ganze Welt hier voruͤberfuͤhren und ihr zurufen!Schaut den Meuchelmoͤrder, den der Graf von Waldſees gedun⸗ gen derſelbe Graf, dem ich das Leben ge⸗ rettet habel

Er wandte ſich raſch ab und ſchein auf das Schloß zu; aber unwillkuͤhrlich ballte ſich ſeine Hand und duͤ⸗ ſtere Gedanken, bittere Empfindungen, ſtiegen in des Wildſchuͤtzen Seele empor, jemehr er ſich dem Orte naͤ⸗ herte, der ihm die Wiege eines kurzen Gluͤckes und ei⸗ nes langen Elendes geworden wal.