Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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in demſelben Augenblicke krachte aus dem Gebuͤſch ein Schuß und pfeifend fuhr eine Kugel dicht uͤber der Stirn durch ſeinen Hut.

Ha, der Verraͤther! murmelte er ingrimmig, und ſtuͤrzte wie der Tiger auf ſeine Beute, nach dem Waldſaume zuruͤck, in welchem der tuͤckiſche Foͤrſter eben verſchwand. Aber das Rauſchen und Praſſeln des Un⸗ terholzes, durch welches er in athemloſer Flucht ſich Bahn brach, verriethen nur zu wol ſeine Spur, und ehe eine Minute verfloſſen war, hatte Mathias ihn erreicht, mit eiſerner Fauſt an der Kehle gepackt und wie ein Buͤndel Stroh zur Erde geſchleudert.

Jeſus Maria! aͤchzte der Foͤrſter wollt Ihr mich ermorden?

Was wollteſt Du mir thun, elender Wicht? ſchrie ihm Mathias in das todtenbleiche Antlitz, während er auf ſeiner Bruſt kniete und ein blitzendes Waidmeſſer aus dem Guͤrtel zog.Hinterrucks niederſchießen wollteſt Du mich, wie ein welſcher Bandit! Und warum? was hab' ich Dir zu Leide gethan, Menſch? rede oder

Jeſus! Maria! Foſeph! heulte der Feigling. Der Graf hat einen Preis auf Euren Kopf geſetzt Hundert Gulden; er ſagte, Sr waͤret ein heruͤchtigter Wildſchuͤtz geworden und

Und wenn ich's bin, was kummert das Diche unterbrach ihn Mathias wuthknirſchendhab' ich Dir auch nur eine Klaue Wild weggeſchoſſen? Preſfe Dein Hallali,'s iſt aus mit Dir!