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diebbande hier herum— verzweifelt kecke Burſchen— die—“
„Schon gut, Herr!“ verſetzte Mathias, den das Geſchwaͤtz verdroß—„ich habe Eile und bin nicht auf⸗ gelegt zum Plaudern. Gott befohlen!“
„Ei, wohin ſo eilig?“ nahm der Foͤrſter wieder das Wort, waͤhrend er, wie in der Zerſtreuung, ſeine Flinte lud.„Wollt Ihr wirklich auf's Schloß? Moͤcht's Euch aber nicht rathen. Herr von Moͤllnitz hat das Stuͤckchen mit dem Meiſterſchuß und die Retirade uber die Iller noch nicht vergeſſen, und was den Grafen be⸗ trifft—“
„Hole ſie beide der Henker!“ platzte Mathias un⸗ geduldig heraus.„Wenn Ihr nach Hauſe kommt, moͤgt Ihr ihnen dieſen meinen Gruß uͤberbringen, aber jetzt zieht Eures Weges und laßt mich ruhig den mei⸗ nen gehen.“
„Nun, wie's beliebt. Ich muß noch eine Stunde
hier auf dem Anſtande bleiben, ſonſt wuͤrd' ich Euch ein Stuͤckchen begleiten. Alſo auf Wiederſehen, wertheſter Herr Kloſtermeier, auf Wiederſehen!“
Mathias dankte durch ſchweigendes Kopfnicken und eilte haſtig in der Richtung nach dem Schloſſe fort, deſſen zackige Giebeldaͤcher und hohe Schornſteine ſich im Mondlichte badeten, waͤhrend die langen Fenſterreihen blitzten und flimmerten, wie flͤſſiges Silber. Er hatte etwa ein Dutzend Schritte zuruͤckgelegt, als ein leiſes Knacken ſein Ohr erreichte. Schnell wendete er ſich um;


