Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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allein mit einem, wie er wol ſah, ihm in jeder Be⸗ ziehung uͤberlegenen Gegner zu beginnen.

„Ich that, was meine Schuldigkeit als Revierfoͤr⸗ ſter war!“ ſagte er muͤrriſch und muſterte Mathias mit ſcharfen, giftigen Blicken.„Der Herr Graf von Wald⸗ ſees liebt es nicht beſonders, daß ſolche friedliche Wan⸗ derer, wie Ihr, mit der Kugelbuͤchſe und Jagdtaſche Nachts in ſeinen Forſten herumlaufen.“

„Hm! das weiß ich ſo gut als Ihr, Herr Foͤrſter!“ verſetzte Mathias laͤchelnd.„Vor drei Jahren in der Chriſtnacht ſchickte ich druͤben im Antonsſchlage ſo'nem unberufenen Kollegen eine Pille in die Beine und hatte das Vergnuͤgen, ihn nach drei Monaten mit einem ſtatt⸗ lichen Stelzfuße durch's Dorf humpeln zu ſehen. Ja, ja, der Graf häͤlt auf Recht und Ordnung, Herr Foͤr⸗ ſter!“

Dieſer ſtutzte und pfiff leiſe durch die Zähne. Ein boshaftes Laͤcheln flog uͤber ſein haͤßliches, hell vom Mond beſchienenes Geſicht, als er dem Jaͤger die Hand reichte und dieſe herzlich ſchuͤttelte.„Donner und Doria! Ihr ſeid's, Herr Kloſtermeier!“ rief er mit affektirter Munterkeit—„ein ehrenwerther Kollege, der heut' noch im Schloſſe ſich des beſten Angedenkens zu erfreuen hat! Ei, was hab' ich da gemacht? Arme Juno, Dir iſt Recht geſchehen, warum erkannteſt Du Deinen ehemali⸗ gen Herrn nicht wieder? Aber Ihr muͤßt mir vergeben, Mathias Seit etwa acht Tagen treibt ſich'ne Wild⸗