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ziert aus dem Walde und bruͤllte dem Ueberfallenen ein donnerndes Halt! entgegen, während er, den energiſchen Zuruf eindringlicher zu machen, eine lange Flinte auf Mathias anſchlug.
Der ſprach kein Wort. Die Dogge hing an ſei⸗ nem Halſe und einen Moment lang ſtarrte er in ihre runden, gluͤhenden Augen und fuͤhlte den ſcharfen Biß ihrer ſpitzigen Zaͤhne. Blitzſchnell fuhr er mit der Lin⸗ ken— denn in der Rechten hielt er die Buͤchſe— in die Seitentaſche ſeines Rockes und im naͤchſten Augen⸗ blicke ließ der Hund mit dumpfem Geheul ſeine Beute fahren und ſtuͤrzte zuckend und roͤchelnd zu Boden.
„Hoͤllenelement! Du haſt den Hund erſtochen, Schurke!“ bruͤllte der Rothkopf—„das ſollſt Du buͤ⸗ ßen, Wilddieb! Ergieb Dich, oder ich ſchieße!“
„Laßt Euren Bohnenſtecken ruhen, guter Freund!“ verſetzte Mathias gleichmuͤthig, waͤhrend er das blutende und im Todeskampf ſich waͤlzende Thier mit den Fuͤßen von ſich ſtieß—„es koͤnnte mich faſt die Luſt anwan⸗ deln, Euch zuvorzukommen. Und wenn Einer von uns Beiden verdient hat, daß er ein Paar Loth Blei koſte, ſo ſeid Ihr es, der Ihr'ne wilde Beſtie auf einen friedlichen Wanderer hetzet.“
Der Angeredete ließ mit einem derben Fluche ſein Gewehr ſinken, denn er ſah Mathias Finger am Druͤcker liegen und ſchien nach Verluſt ſeines vierfuͤßigen Bun⸗ desgenoſſen es nicht fuͤr rathſam zu halten, den Kampf 14*


