Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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Schooße des Forſtes herrſchte tiefe Dunkelheit und nur hie und da warf das Mondlicht einzelne verſtohlene Strahlen durch die dichten Laubdecken uͤber dem Haupte des einſamen Wanderers und verſilberte die knorrigen Staͤmme und die Spitzen der im Winde zitternden Blät⸗ ter. Da deuchte es Mathias, als ſchleiche eine dunkle Figur laͤngs des ſchmalen Fußpfades neben ihm her, und als er ſcharf aufhorchend ſtehen blieb, vernahm er ganz deutlich ein leiſes Raſcheln in dem dichten Unterholze und das Knacken vorſichtig zuruͤck gebogener Zweige. Ohne die mindeſte Ueherraſchung zu verrgthen nahm er ſeine Buͤchſe von der Schulter, ſpannte leiſe den Hahn und ſetzte, die linke Seite der Straße unverwandt im Auge behaltend, gleichmäßig ſeinen Weg fort. Richtig! da huſchte es neben ihm fort, gebuͤckt und von dem Ge⸗ ſtruͤpp verborgen; die Spitzen der Zweige bewegten ſich ſchwankend hin und her, wie wenn eine Schlange durch's Saatfeld kriecht. Aber ganz nahe war ſchon der Aus⸗ gang des Waldes; jetzt hatte er die Lichtung erreicht und trat hinaus auf die Wieſe, welche den Forſt um⸗ ſaͤumt und auf welche, in der Entfernung einer halben Stunde, der Thurm des Schloſſes Rußberg von ſeinem Huͤgel niederſchaut. Da erſcholl dicht neben ihm eine rauhe Stimme:„Halloh, faß' an!“ und mit wuͤthen⸗ dem Gebell ſtuͤrzte eine gewaltige engliſche Dogge aus dem Gebuͤſch und nach der Bruſt unſers Helden. Hin⸗ ter der wuͤthenden Beſtie aber trat ein ſchmaͤchtiger Kerl in Jagerlivree und mit brennend rothem Haarwuchs ge⸗