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Hochland und die Voralberg'ſchen Wälder verließen und uns wieder hieher wandten, wo ich vor zwei Jahren— —— ei, ich will nicht mehr dran denken,'s giebt mir jedes Mal einen Stich in's Herz.“
Und wieder begann er ſein Liedchen zu pfeifen, gleich als wolle er die Vergangenheit, die wie ein duͤſteres, mahnendes Phantom abermals vor den Augen ſeines Gei⸗ ſtes emporſtieg, gewaltſam durch den muntern Klang verſcheuchen. Und es mochte ihm wol gelungen ſein, denn ſeine Gedanken kehrten auf's Neue zu Andreas zuruͤck.„Es iſt kein Zweifel“ ſagte er zu ſich ſelbſt, „er liebt ſie und hat ſie von dem Augenblicke an geliebt, als er ſie an jenem Morgen ſeines verhaͤngnißvollen Be⸗ ſuches auf dem Schloſſe zum erſtenmale geſehen. Wie oft nannte er ſeither ihren Namen ſchlafend und wachend, wie aufmerkſam hoͤrte er zu, wenn ich von ihr erzaͤhlte! und uͤber ſein ſchoͤnes Antlitz flog dann ein Schein ſeli⸗ ger Verklaͤrung und dann wieder bitteres Weh und ein ſo tiefer Schmerz, daß er mich manchmal jammerte, der
arme, namenloſe Verſtoßene. Aber heiliger Medardus!
was will er beginnen, hat er vergeſſen, welche Aufnahme ſeiner in dem Schloſſe wartet? Wahrlich, ich muß eilen, wenn ich einen tollen Streich verhuͤten will.“
Durch dieſe Belrachtung veranlaßt, foͤrderte Mathias ſeine Schritte und paſſirte, eine Stunde vor Mitternacht, das Dorf Meilingen und den Buchenwald, welcher ſich hinter demſelben in der Richtung nach dem Schloſſe und bis an die huͤgeligen Ufer des Lechſtromes ausdehnt. Im 14


