Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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„Ich weiß ſelbſt nicht, was ich will. Kuͤmmere Dich nicht um mich!“ erwiderte der junge Mann in jenem feſten, entſchloſſenen Tone, der jeden Widerſpruch im voraus zuruͤckweiſt. Dann warf er das Gewehr uͤber die Schulter, reichte Mathias und dem vor Staunen und Ueberraſchung ſprachloſen Jakob die Hand und ſchritt ſo eilfertig uͤber die im Abendthau dampfenden Wieſen dahin, als gälte es einen Wettlauf. Der Hund umſprang ihn mit froͤhlichem Gebell in weiten Kreiſen und bald waren Beide hinter einer hervorſpringenden⸗ Waldecke ver⸗ ſchwunden.

„Ein kurioſer Geſell!“ nahm Jakob nach einer langen Pauſe das Wort und wiegte verwundert den greiſen Kopf.„Iſt das'ne Manier, Abſchied zu nehmen! und ein Paar Augen machte er, brr! man haͤtt' ſich moͤgen fuͤrchten, ſo ſanftmuͤthig er ſonſt ausſchaut. Sag' mir nur, wo er her iſt?“

„Weiß nicht. Ihr hoͤrtet's ja ſelber, daß er nicht Rede und Antwort ſtehen mochte; 8 iſt ſeine Art ſo, und man thut am beſten, wenn man ihn laufen läßt.“

„Sonderbar!“ brummte Jakob.„Wenn Du mir nicht geſagt hatteſt, daß er hier herum in der Gegend ganz fremd iſt, koͤnnte man vermuthen, er naͤhme an der Tochter Deines ehemaligen Brodherrn irgend wie Antheil. Denn gerade, als wir von j ſprachen, uͤber⸗ kam ihn das ſeltſame Weſen und—

„Sei dem wie ihm wolle!“ unterbrach Mathias den neugierigen Papa mit einiger Ungeduld—„was kuͤm⸗