Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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Woche auf ein Stuͤndchen hier und erzählte mir mit Seufzen und Kopfſchuͤtteln, daß der Herr von Moͤllnitz druͤben wirthſchafte und kommandire, als ſei er ſchon ge⸗ bietender Herr. So hat er unter Andern den Grafen vermocht, Herrn Hattenbach zu entlaſſen und ſeinem bis⸗ herigen Bedienten den ſchoͤnen Poſten zu verleihen.“

„Der Herr von Moͤllnitz!“ fuhr Mathias auf „wie kommt der nach Rußberg?“

„Ei nun, er iſt ja ſeit einem Jahre ſchon mit dem gnaͤdigen Fraͤulein verlobt.“

„Mit Lydia?“ riefen Mathias und Andreas, der bisher von dem Zwiegeſpräch nichts vernommen zu haben ſchien, aus einem Munde.

„Freilich! freilich!“ beſtaͤtigte Jakob—„aber was geht das Euch an? Kennt der Herr Andreas vielleicht—

Er hielt erſtaunt inne, denn Andreas, der ploͤtzlich aufgeſprungen war, machte Miene, ſich zu entfernen. Sein bleiches Geſicht uͤberflog eine dunkle Roͤthe und ſeine blitzenden Augen, ſein ganzes Weſen verriethen eine heftige innere Aufregung.

„Ich muß fort!“ ſagte er raſch und entſchloſſen. „Erwarte mich morgen fruͤh in der Bitnche Schenke, Mathias. Hier, Paſcha!“

Damit griff er nach ſeiner Buͤchſe, der Hund erhob. ſich raſch und ſchickte ſich an, ſeinem Herrn zu folgen.

„Aber um aller Heiligen Willen!“ rief Mathias erſtaunt—„ich begreife nicht, was Du vorhaſt. Du willſt doch nicht—“