Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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miſchte ſich in das Getoͤſe, und pfeifend ſauſte eine Ku⸗ gel durch das Fenſter, welches im ſelbigen Moment hef⸗ tig aufgeriſſen ward und den Oberkoͤrper einer dunkeln Geſtalt ſehen ließ. Einer der Angreifer rollte, in's Herz getroffen, ohne einen Laut von ſich zu geben, die Stu⸗ fen herunter neben ſeine Genoſſen; die drei Andern ſtarr⸗ ten, von einem paniſchen Schrecken ergriffen, nach der räthſelhaften Erſcheinung, die ſich jetzt mit Blitzesſchnelle in's Zimmer ſchwang.Hollah, Burſchen! rief der ſelt⸗ ſame Gaſt in den Hof hinunterbeſetzt die Thuͤren, laßt Niemand hinaus, wir fangen die ganze Bande! Dann ſtuͤrzte er, die Buͤchſe umkehrend, mit hochge⸗ ſchwungenem Kolben nach der Treppe; aber die Raͤuber, ſich von der uͤberlegenen Macht umringt glaubend und ſchon entmuthigt durch den Tod zweier Kameraden, er⸗ warteten ihn nicht, ſondern verſchwanden im Nu auf demſelben Wege, den ſie gekommen waren. Man hoͤrte ſie haſtig die Treppe hinab jagen, dann eine Hinterthuͤr aufreißen und in vollem Rennen uͤber den freien Wieſen⸗ platz, der das Wirthshaus umgab, dem Walde zueilen.

Der ganze Auftritt, der bei der Beſchreibung ſo viel Zeit und Worte erfodert, war das Werk von zwei Mi⸗ nuten geweſen, und der Graf glaubte, aus einem ſchwe⸗ ren Traume zu erwachen, als er ſich in dem von Pulver⸗ dampf erfullten Gemache neben ſeiner ohnmaͤchtigen Toch⸗ ter und einem jungen Manne ſah, der ſich jetzt mit der groͤßten Seelenruhe in einen Seſſel warf und ſeine Buͤchſe lud. Seinem Vatergefuͤhle folgend, welches vor⸗