Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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wieder zuruͤck, und auch der Graf taumelte entſetzt em⸗ por, denn im Nebengemache erſcholl jetzt ein dumpfes Krachen und Praſſeln, und eine dicke Staubwolke waͤlzte ſich ihnen entgegen.Allmaͤchtiger Gott! ſie haben die Wand durchbrochen! ſtohnte der ungluckliche Vater und faßte, ſich dicht vor die ohnmaäͤchtige Tochter ſtellend, krampfhaft beide Piſtolen. In der That hatte die mord⸗ ſuͤchtige Rotte, als die feſte Eichenthuͤr ihren Anſtren⸗ gungen zu widerſtehen ſchien, in einem Anlaufe die duͤnne Bretterwand geſprengt, welche das Schlafgemach von dem Vorſaal trennte, und mit einem wilden Triumph⸗ geſchrei ſtuͤrzten ſie herein. Starren Blickes, mit vor⸗ geſtreckten Armen und den Finger am Druͤcker erwartete ſie der Graf. Jetzt erſchien eine breitſchulterige, herku⸗ liſche Geſtalt auf den erſten Stufen der kleinen Treppe, eine blinkende Art in der Rechten und im Begriff, mit einem Sprunge in's Zimmer hinab und auf ſeine Opfer zu ſtuͤrzen.Zuruͤck! donnerte der Graf und im ſelben Augenblicke druͤckte er los. Ein gellender Todes⸗ ſchrei uͤbertoͤnte das Krachen des Schuſſes, und wie eine gefaͤllte Eiche ſtuͤrzte der getroffene Raͤuber polternd die Stufen herab zu den Fuͤßen des Grafen. Noch ein⸗ mal zuckte er zuſammen, dann war es vorbei mit ihm. Aber jetzt erſchienen Zweie an der Treppe, und ein Dritter und Vierter draͤngten die Zoͤgernden fluchend hinunter. Der Vorderſte riß ein Terzerol aus dem Guͤrtel und zielte auf den Grafen. Beide ſchoſſen zu gleicher Zeit; aber der kurze ſcharfe Knall einer Buͤchſe