Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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den uͤberheizten Raͤumen. Auf dem Heerde, der in einer Ecke des Zimmers angebracht war, brannte ein helllodern⸗ des Feuer, welches ſich in einer noch dabei aufgepflanzten Batterie von Bierkruͤgen, Flaſchen und metallenem Koch⸗ geſchirr ſpiegelte. Darunter hingen vier oder fuͤnf Ge⸗ wehre von verſchiedener Beſchaffenheit an der Wand, untermiſcht mit Jagdtaſchen und Pulverhoͤrnern.

Hier ſollen wir doch nicht bleiben, Wirth? fragte unwillig der Beſitzer der Equipage, der, ein dicht ver⸗ ſchleiertes weibliches Weſen am Arme, auf der Schwelle ſtehen geblieben war.Fuͤhrt uns ſchnell auf ein Zim⸗ mer, laßt es heizen und beſorgt, wenn es anders moͤglich iſt, einen Imbiß.

Der Wirth ſchielte den Fremden von der Seite an, ergriff dann ein Licht und erſuchte die Herrſchaften, ihm zu folgen. Sie ſchritten quer durch die Stube und ge⸗ langten durch eine ſchwere, mit Eiſen beſchlagene Thuͤr in ein kleines Gemach, aus welchem eine gewundene Treppe aufwaͤrts nach der Bel-Etage fuͤhrte. Hier durchſchritten ſie einen duͤſtern, mit alten geſchwarzten Bildern und Hirſchgeweihen dekorirten Vorſaal, und kamen endlich, nachdem der Wirth eine hohe, mit ungeſchicktem Schnitzwerk bedeckte Thuͤr entriegelt, in ein nettes, freundliches Gemach, deſſen Ameublement, ſo altvaͤtriſch, beſtaubt und verſchoſſen es auch war, dennoch einige Bequemlichkeit verhieß. Der Wirth ruͤckte zwei mit gruͤnem Tuch uͤberzogene, gewaltig hohe Lehnſeſſel an einen entſprechenden runden Tiſch mit Kugelfußen,