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uͤber den Reiſenden, und ſo heftig ſie auch geſtoßen und geſchuͤttelt wurden, ſo gefahrdrohend auch die Rippen der alten Kutſche krachten, bewegte ſie ſich dennoch ſo raſch als moͤglich weiter, und ehe eine halbe Stunde verfloſſen war, bemerkte Stephan mit nicht geringer Freude, daß die Waldung ſich lichtete und endlich auf der einen Seite ganz verſchwand. Hier breitete ſich ein meilenweiter, von dem Damme begrenzter Sumpf aus, auf deſſen gruͤnem, truͤgeriſchem Ruͤcken tauſend Irrlichter ihr buntes, ge⸗ ſpenſtiges Spiel trieben. Nach und nach wichen die Baͤume auch auf der entgegengeſetzten Seite in einen weiten Halbkreis zuruͤck, ein urbar gemachtes Feld ein⸗ ſchließend, an deſſen Ende die breiten und ſpitzen Giebel eines ziemlich großen Gebaͤudes dunkel und in ſchwarzen Umriſſen in die duͤſtre Nacht emporragten. Was aber Stephan, der halb todt vor Froſt und an allen Gliedern gelaͤhmt, ſich kaum noch auf dem Bocke zu halten ver⸗ mochte, am angenehmſten uͤberraſchte, war der helle Lichtſchein, der freundlich aus den Fenſtern des untern Stockes leuchtete, und mindeſtens eine gaſtliche Aufnahme wie ein erquickendes Plaͤtzchen am Heerde verhieß. Ein lautes Ho! ho! ho! munterte die abgetriebenen Gaͤule, die vielleicht ebenfalls die Maͤhe eines Aſyls witterten, zu einer letzten Kraftanſtrengung an, und bald rollte der Wagen durch ein hohes, in der niederen Ummauerung angebrachtes Thor in den geraͤumigen Hof des Wirths⸗ hauſes.
Die Ankunft einer Equipage, vielleicht jederzeit eine


