Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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ragenden Stoͤcken und Wurzeln die Haͤnde wacker zerkratzt hatte, und endlich ſah er ſich wieder neben ſeinen Roſſen, aber in einem Zuſtande, der keineswegs beneidenswerth genannt werden durfte.

In dieſem Augenblicke klirrte das Kutſchenfenſter, und eine harte, ſchnarrende Stimme fragte:Stephan, wo ſind wir? will dieſer Teufelsweg kein Ende nehmen?

Ach, gnaͤdiger Herr, erwiderte der Kutſcher zaͤhn⸗ klappernd,ich glaube, ich bin meinem Ende nahe! Herr! s iſt keine Kleinigkeit, bei ſolchem Wetter zum Eiszapfen zu werden! Hu hu hu! Alles ſteif, gefroren

Was ſoll das Gewinſel, Kerl? ſchnarrte die Stimme des gnaͤdigen Herrn.Setze Dich auf den Bock und gieb den Pferden die Peitſche. Es muß hier irgendwo in der Naͤhe ein Wirthshaus geben ich er⸗ innere mich; vielleicht können wir da uͤbernachten, oder wenigſtens auf ein Paar Stunden Obdach finden.

Der Kutſcher ſtieß einen tiefen Seufzer aus, ſchuͤt⸗ telte ſich dann, daß die Gelenke krachten, und ſtieg wieder auf ſeinen erhabenen Sitz.Wenn er durchaus den Hals brechen will, meinetwegen! murmelte er, und ließ die Peitſche den Pferden um die Ohren ſauſen. Dieſe zogen ſcharf an; donnernd rumpelte der Wagen uͤber den holprigen Damm, und das Fenſter ſchloß ſich. Ste⸗ phan erwartete mit der Reſignation der Verzweiflung nichts Geringeres, als Wagen und Pferde unfehlbar rechts oder links hinunterſtuͤrzen zu ſehen, wie es ihm ſelbſt ergangen war; aber ein guͤnſtiges Geſchick wachte