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ſah ihn jedoch in einiger Entfernung ſtehen, und ihm durch freundliche Zeichen Muth zuwinken. Er freute ſich, daß ſein treuer Diener der Gefahr entronnen, und wunderte ſich uͤber ſeine Kuͤhnheit, dieſen Platz zu beſuchen. Indeſſen feſſelte die mit Pfeiffer ange⸗ ſtellte Unterſuchung ſeine Aufmerkſamkeit. Zaͤnker'n hatte ſeine verbrecheriſche in Schandthaten gehaͤrtete Seele die Kraft gegeben, in ſeiner letzten Stunde der Be⸗ ſtrafung zu trotzen, die er durch ſein unerlaubtes Hand⸗ werk ſchon laͤngſt verwirkt und einmal erwartet hatte, und der er bisher nur durch ſeine Schlauheit entgangen war; dem Pfeiffer aber ſchien dieſe Staͤrke zu fehlen, wie ſein bleiches Geſicht und ſeine wankenden Schritte anzeigten. Haͤtte Winzer nicht den Tod auf dem Schlachtfelde gefunden, ſo wuͤrde ihm ſein tiefgewur⸗ zelter Fanatismus einen bei weitem erhabenern Muth gegeben haben, als Zaͤnker gezeigt hatte. Er wuͤrde ſich mit Ergebung in den Beſchluß des Herrn gefuͤgt haben, der oft ſeine Lieblinge und Propheten mit Truͤb⸗ ſal heimſucht, nach den Worten des Herrn ſelbſt, der da ſagt: es wird eine Zeit kommen, da ſie euch werden in den Bann thun, und glauben, Gott einen Dienſt zu erweiſen, wenn ſie euch todten; das ungluͤckliche Ende ſeiner Unternehmung hätte ſein Vertrauen eben ſo wenig, als ſeinen Muth erſchuͤttern können, ſondern er waͤre triumphirend fuͤr ſeine ſchlechte Sache als Maͤrtyrer geſtorben. Pfeiffer, halb Fanatiker und halb Verbrecher, ſtand zwiſchen Winzer und Zaͤnker in der Mitte, und hatte folglich nicht das Vertrauen, welches


