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euch raͤchen, und weil ich mein Wild ſchießen wollte, ohne es ſtehlen zu muͤſſen. Ich that es, weil dem die Macht zukommt, der die Oberhand hat, wie ich euch gezeigt haben wuͤrde, wenn ihr vor mir ſtaͤndet, wie ich vor euch.“
„Wir haben genug gehort,“ ſagte Otto von Win⸗ deck.„Dieſer halsſtarrige Verbrecher buͤße ſeine drei⸗ fache Schuld mit einem dreifachen Tode. Er ſterbe durchs Schwert, durchs Feuer und durch den Strang!“ Zaͤnker hoͤrte ohne Erbleichen dieſen Urtheilsſpruch an⸗ der ihn zu einem qualvollen Tode, zu dem Verluſt ei⸗ nes ſeiner Glieder durch das Schwert, zu dem Zwicken mit gluͤhenden Zangen und die Erdroſſelung durch den Strick verdammte. Er ward aufs neue in Feſſeln ge⸗ legt, und verließ mit ſtolzem, feſtem Schritt die uͤber ſeine Kuͤhnheit erſtaunten Richter. Im Vorbeigehen erkannte er Hofern, und warf ihm einen Blick zu, wor⸗ in ſich die boshafte Schadenfrende, daß auch dieſer buͤßen ſolle, ungeachtet er beſtaͤndig milden Rathſchaͤgen geneigt geweſen ſey⸗ ausdrucksvoll mahlte. Waͤhrend ſich unſer Held ſchaudernd abwandte, hörte er eine Stimme bei ſich fluͤſtern: Fuͤrchtet nichts, lieber Herr, ihr werdet unverletzt davon kommen.“ Er ſah ſich um, und erkannte, zu ſeinem nicht geringen Ver⸗ gnuͤgen und Erſtaunen, daß der treue Hans ihm die⸗ ſen Troſt zugeſprochen. Als er noch uberlegte, ob er nicht den ehrlichen Burſchen in Gefahr braͤchte, wenn er ihn als ſeinen Bekannten anreden wurde, war Hans ſchon von den Waͤchtern zuruͤckgetrieben worden. Hofer


