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Die Aufrührer : Eine Erzählung aus den Zeiten des Bauernkriegs / von Fr. Rother
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wenn ihr erfahren habt, daß er nur um unſerer Sicher⸗ heit willen die Anfuͤhrung der Bauern uͤbernommen hat. Dieſer ehrwuͤrdige Geiſtliche kann es bezeugen, daß er den Tod, womit ihn die Empoͤrer bedrohten, der angebotenen Hauptmannsſtelle vorgezogen haben wuͤrde.

Ja, gnaͤdiger Herr, ſagte der Paſtor,er ver⸗ dient eher Belohnung als Strafe.

Wenn er ſolche Fuͤrſprache hat,« entgegnete Windeck,wie euch, mein ſchoͤnes Fraͤulein, und dieſen ehrwuͤrdigen Diener der Kirche, ſo wird er wohl ge⸗ linde davon kommen. Fuͤrchtet nichts fuͤr ſein Leben.

Dieſe Nachricht verſetzte Alle in die größte Freude, und nur die Anweſenheit vornehmer Perſonen hielt den Ausbruch des lebhafteſten Entzuͤckens bei Hans und dem alten Hofer zuruͤck. Rachdem der Graf die von der Reiſe ermüdete Geſellſchaft ſich hatte erholen und erfriſchen laſſen, bat er ſeine Tochter, ihn mit ih⸗ ren Schickſalen ſeit ihrer Trennung unter ſo ſchreckli⸗ chen Umſtaͤnden bekannt zu machen. Er ſelbſt hatte ihr bereits mitgetheilt, was der Leſer ſchon weiß, und daß er nach der Entfernung von ſeinem Retter gluͤck⸗ lich bei dem Heere angelangt ſey, das Otto von Windeck gegen die Aufruͤhrer geſammelt hatte.

Theurer Vater, erzahlte Hedwig,als ich aus meiner Ohnmacht erwachte, die mich bei dem Anblick eurer Gefahr niederſtuͤrzte, ſah ich mich in Geſellſchaft des Paſtors, dieſes jungen Burſchen und Mariens al⸗ lein auf dem hinteren Abhange des Berges, wo ich nie