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Die Aufrührer : Eine Erzählung aus den Zeiten des Bauernkriegs / von Fr. Rother
Entstehung
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einigt, und Falkenſtein⸗Windeck waͤre ein Geſchlecht geworden, wie keines edler im Lande iſt.

Meine Hedwig hat die Thorheit begangen, ſagte Falkenſtein,ſich in denſelben Hofer zu verlieben, der mir und ihr ſo weſentliche Dienſte geleiſtet hat.

Und dieſe wollt ihr ihm mit ihrer Hand beloh⸗ nen? fragte Windeck.

Nein, erwiederte der Graf,er iſt ein ſchoͤner und, wie ich ſelbſt erfahren, ein edler Mann, aber von niederer Herkunft. Ich werde ihn von Hedwig fern zu halten ſuchen, und ſie wird bald ihre thörichte Lei⸗ denſchaft vergeſſen. Wenn ihr einen Sohn haͤttet, al⸗ ter Freund, ja, das waͤre eine Verbindung, die un⸗ ſer Alter erfreuen könnte. Habt ihr denn nie eine Spur des verlorenen Knaben aufgefunden?

Nie, Freund, antwortete Windeck.Ich befand mich damals in dem Kriege, den der Pfalzgraf Ru⸗ precht mit dem Kaiſer fuͤhrte, und als ich nach langer Abweſenheit auf mein Schloß zuruͤckkehrte, war ich ein kinderloſer Vater, der Knabe war und blieb verſchwun⸗ den; Gott hat mir keine Kinder mehr geſchenkt, und ich bin der Letzte in der langen Reihenfolge eines ed⸗ len Geſchlechts. Was giebt es? fragte er einen herein⸗ tretenden Diener. Dieſer meldete, eine junge Dame, die ſo eben vor dem Hauſe vom Pferde geſtiegen ſey, in Begleitung von einigen Bauern und zwei Geiſtlichen, wuͤnſche mit dem Grafen von Falkenſtein zu ſprechen.

Das iſt gewiß wieder eine Verwandtſchaft der ungluͤcklichen, ſagte Falkenſtein,die jetzt von uns