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ohne die Neugier der Menge, die ihnen dahin gefolgt war, befriedigt zu haben.
Otto von Windeck und der Graf von Falkenſtein, Jugendfreunde und Waffenbruͤder, hatten ſich nicht mehr geſehen, ſeit der Erſtere auf der Laufbahn des Ehrgeizes beſchaͤftigt und geſtiegen war, und Falken⸗ ſtein ſich auf die Einſamkeit ſeines Schloſſes beſchraͤnkt hatte. Durch den Bauernkrieg wiederum zuſammen⸗ gefuͤhrt, hatten ſie die Freundſchaft ihrer Jugend er⸗ neuert, und waren gerade, als der beſchriebene Aufzug ſich ihrer Wohnung naͤherte, in einem Geſpraͤche be⸗ griffen, das ſich auf den Aufruhr und die Beſtrafung. der Theilnehmer an demſelben bezog.„Wir muͤſſen ein warnendes Beiſpiel geben,“ ſagte Windeck,„as in Zu⸗ kunft die neuerungsſuͤchtigen Gemuͤther von aͤhnlichen unternehmungen abſchrecken wird. Denkt nur ſelbſt, wie gefaͤhrlich dieſer Aufruhr haͤtte werden koͤnnen, wenn unternehmende Maͤnner an die Spitze des Vol⸗ kes gekommen woͤren, wie euer Retter, der gluͤcklicher⸗ weiſe zu edel war, um ſeine Faͤhigkeiten anders anzu⸗ wenden, als zur Verhinderung von Grauſamkeiten. Haͤtten ſie Zeit und Beſonnenheit genug gehabt, Lanz⸗ knechte, die fuͤr jede Partei feil ſind, in Dienſte zu nehmen, und unter ſich eine formliche Verbindung zu unterhalten, ſo waͤre es um den Adel geſchehen gewe⸗ ſen. Aber zum Gluck bemaͤchtigten ſich Schwaͤrmer der Anfuͤhrung, die im Vertrauen auf gi Himmel irdi⸗ ſche Maßregeln vergaßen.“
„Ja,“ ſagte Falkenſtein,„dieſe neue Lehre iſt


