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hig bei ſeiner Bibel geblieben waͤre. Manche Edelleute
hät er von den Thuͤrmen ihrer eroberten Burgen hin⸗
abſtuͤrzen, und unten mit Lanzen auffangen laſſen, und
uͤber ihre Schmerzen gelacht; jetzt wird ihm das La⸗ „chen vergehen, wenn ihn die Henker mit Sen Spie⸗ ßen kitzeln werden.“
„Iſt nicht auch ein Hauptmann ve Zaͤnker unter den Gefangenen?“ fragte Hofer.„Ja freilich,“ war die Antwort.„Der Wilddieb iſt der Strafe nicht entgangen. Er wird wohl das Geweih eines Hirſches ſchmuͤcken, wenn er nicht noch eine haͤrtere Strafe zu erwarten hat; z denn man. ſagt, er habe den er⸗ ſtochen.“
Hofer kannte die ſchreckliche Beſtrafung v Ueber⸗ tretung von Jagdgeſetzen, und ſchauderte. Doch konnte er es nicht anders als gerecht ſinden, daf dieſer blut⸗ durſtige Verbrecher die Rache derer erfahte, denen er ſie ſelbſt in vollem Maaße zugedacht. Er wagte end⸗ lich, obſchon mit zitternder Stimme, nach der Beſtra⸗ fung zu fragen, die man dem dritten Hauptmann be⸗ ſtimmt habe. Denn er ſah, daß der Wundarzt ihn nicht kannte.„Ihr meint wohl den, welchen ſie heute Morgen eingebracht haben?“ erwiederte der Wundarzt⸗ „Das weiß ich nicht, aber ich bin uͤberzeugt, daß er auch Worms lieber nie geſehen haben moͤchte, obgleich es eine ſchoͤne, vom Kaiſer beguͤnſtigte und ſonſt ſehr angenehme Stadt iſt. Aber jetzt werden hier mehr
Menſchen an einem Tage umkommen, als ich mit Gottes Hilfe und mit meiner Kunſt in einer zwanzig⸗


