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nicht erlaubt. Sie haben aber auch ihr Schickſal um unſere gute Stadt verdient, die ſie mit Raub und Pluͤnderung bedrohten, und welcher der Allmaͤchtige das tapfere Heer zu Hilfe geſandt hat—“
„Ich bitte euch, Herr,“ unterbrach ihn Hofer,„un⸗ terſucht zuerſt mein Bein, hernach will ich euch ruhig anhoͤren.“
„So laßt mich ſehen,“ fuhr der Chirurg fort. „Du lieber Himmel, das iſt eine ordentliche Quet⸗ ſchung, da haͤttet ihr lange daran zu heilen gehabt, wenn ihr nicht in die Haͤnde eines Mannes gefallen waͤret, der ſchon ſo viele Wunden aller Art eurirt hat; wenn ſie euch acht Tage verſchonen, ſo ſollt ihr ſo ſtolz und feſt auf eurem Beine zum Richtplatz gehen koͤnnen, als je ein beherzter Kerl dieſen Gang ge⸗ macht hat.“
Hofer war durch die Spoͤttereien der Reiſigen, die ihn nach Worms gefuͤhrt hatten, ſchon ſo ſehr abge⸗ haͤrtet, daß er dieſem Manne ruhig zuhoͤrte, der nicht ſowohl, um ihn zu quaͤlen, als aus Unempfindlichteit an den Leiden Anderer, wozu ihn ſeine Beſchäftigung gewohnt hatte, ſich dieſe Anſpielungen auf das ihm drohende Schickſal erlaubte. Er fragte ihn ſogar nach einzelnen Umſtaͤnden, und erkundigte ſich beſonders nach dem Schickſal ſeiner Mithauptleute⸗
„Den Pfeiffer,“ ſagte ihm der Wundarzt,„haben ſie erwiſcht, als er ſich in einem hohlen Baume ver⸗ bergen wollte. Er wird auch nicht mit dem Leben davon kommen, oder ſo ſanft ſterben, als wenn er ru⸗
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