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Die Aufrührer : Eine Erzählung aus den Zeiten des Bauernkriegs / von Fr. Rother
Entstehung
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eine luſtige Nacht und eine ſchöne Beute gefunden, und nahmen Hofer'n mit ſich fort.

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Vierzehntes Kapitel.

Die Reiter, den Gefangenen in ihrer Mitte, rit⸗ ten zwar gus Schonung fuͤr Hofers verwundetes Bein langſam, aber enthielten ſich nicht der Spoͤttereien und Scherze, womit ein roher Uebermuth die Ungluͤck⸗ lichen zu kraͤnken pflegt. Beſonders fanden ſie Stoff dafuͤr, als ſie uͤber das Schlachtfeld des geſtrigen Ta⸗ ges zogen. Hier herrſchte jetzt eine Todtenſtille, bloß unterbrochen von dem heiſern Gekraͤchze der Raben, welche an den Leichnamen der Gefallenen ſchmauſten. Haufenweiſe flatterten dieſe Raubvogel bei dem Schall des Hufſchlags in die Hoͤhe, um ſich ſogleich wieder auf ihre Beute zu ſtuͤrzen. Aus dem Geſpraͤche der Reiter, denen der Anblick des Schlachtfeldes ihre Thaten ins Gedaͤchtniß zuruͤckrief, erfuhr Hofer, daß die Bauern nach dem wuͤthenden Angriff der Reiterei

in einzelnen Haufen ſich verzweifelt gewehrt haͤtten,

bis das Fußvolk und die Buͤchſen angeruͤckt ſeyen. Dann haͤtten ſie ihre Waffen weggeworfen, und ſeyen zum Theil ein Opfer der Wuth, zum TDheil gefangen worden. Winzer, erfuhr er ebenfalls, hatte ſich nach dem Baum zuruͤckgezogen, auf den er vor dem Beginn der Schlacht ſo großes Vertrauen geſetzt, und war hier, nach tapferem Widerſtand, von einem todtlichen Hieb