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Die Aufrührer : Eine Erzählung aus den Zeiten des Bauernkriegs / von Fr. Rother
Entstehung
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auf ſich, das nach allgemeinen Prahlereien uͤber die Thaten des Dages auf naͤhere Umſtaͤnde uͤberging.

„Hab' ich doch mein Lebtage,“ fing einer an,„keine ſo luſtige Jagd gemacht, als heute; kaum zwanzig von den Unſrigen ſind geblieben. Sagt mir einmal, wie es zugegangen iſt, daß ſie ihr Unweſen ſo lange ge⸗ trieben, und ſo viele Burgen erobert haben.“

„Das will ich dir erklaͤren,“ erwiederte ein Zwei⸗ ter;„ihre Hauptleute haben einen Bund mit dem Teufel gemacht, und jetzt, da ihre Zeit verfloſſen iſt, kommt er ſie zu holen.“

„Geh',“ ſagte ein Dritter lachend,„wir ſind die Teufel geweſen, die ſie geholt haben. Ich mochte nicht an ihrer Stelle ſeyn, denn es wird ihnen ſchlimm er⸗ gehen. Den Pfeiffer haben ſie erwiſcht, wie er ſich in einen hohlen Baum verkriechen wollte.“

„Ja wohl,“ fuhr der Vierte fort,„noch einen andern haben ſie ebenfalls gefangen. Aber da war auch einer, der hieb um ſich, wie ein Lowe, und wehrte ſich, daß wir ihn nicht lebendig bekommen konnten.“

„Es war doch nicht der Hofer,“ fragte der Erſte. „Der ſoll ja entkommen ſeyn.“

„Wenn wir nur ſo gluͤcklich waͤren, den zu erwi⸗ ſchen, ſagte derzweite,„wir wuͤrden uns ein huͤbſches Suͤmmchen verdienen. Der Falkenſteiner iſt gewaltig auf ihn erzuͤrnt, und verſpricht jedem, der ihn lebendig pringt, zehn Pfund Gold.“

„Der Graf hat aber auch Urſache,“ ſagte der Dritte, „gegen ihn aufgebracht zu ſeyn. Der Hofer hat ihm

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