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Hofer befolgte den Rath des alten Bauern, und zog die Decke uͤber ſich, ſo ſehr ihn auch die gekruͤmmte Lage, die er anzunehmen gezwungen war, ſchmerzte. Durch eine Oeffnung, die er ſich zu machen wußte, ſah er ſeinen Wirth mit vier Reiſigen eintreten.
„Donner und Wetter!“ begann der Eine mit dem rohen Uebermuth eines Siegers,„warum laßt ihr uns ſo lange klopfen? Wir ſind muͤde, hungrig und dur⸗ ſtig. Schafft uns Eſſen herbei, dann wollen wir euch eure Langſamkeit und Schlafſucht verzeihen.“
„Ach, gnaͤdige Herren,“ erwiederte der alte Bauer, „wo ſoll ich armer Mann das hernehmen, was ihr ver⸗ langt? Wir hungern ſelbſt in dieſen ſchlimmen Zeiten. Nichts haben uns eure Reiter gelaſſen, als das Haͤus⸗ chen und das bischen Leben, was uns noch uͤbrig bleibt.“
„Zum Teufel,“ ſagte ein Zweiter von den Reitern, „mir klebt die Zunge am Gaumen. Ihr werdet doch wenigſtens einen Trunk Waſſer haben.“ Mit die⸗ ſen Worten griff er nach dem Weinkruge, den man in der Eile vergeſſen hatte wegzunehmen.„Alle Wetter, Kameraden!“ rief er, nachdem er einen tuͤchtigen Zug
gethan,„das iſt euch ein Wein, wie ihr ihn nicht
im Keller des durſtigſten Pfaffen findet. Ha, alter Graukopf, du haſt uns belogen, hole uns ſogleich noch mehr von dieſem Getraͤnke, du magſt es her haben, woher du willſt.“
Der beſtuͤrzte Alte wußte nichts zu antworten; aber die Frau nahm ſogleich das Wort:„Gnaͤdige Herren, wie kaͤmen wir arme Leute zu einem ſo guten Wein?
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