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Die Aufrührer : Eine Erzählung aus den Zeiten des Bauernkriegs / von Fr. Rother
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verloren! Winzer iſt getödtet, Zaͤnker und Pfeiffer ſind gefangen!«„Weh! Wehe!“ riefen andere.„Da kom⸗ men ſie angeſprengt. Gnade! Gnade!“ Zugleich horte man den Hufſchlag der Roſſe, und ſah die Reiſi⸗ gen auf die Nachzuͤgler einhauen. Nur hinuͤber, Kin⸗ der,“ rief Hofer,„dann ſeyd ihr in Sicherheit!“ Mit aller Gewalt gab er ſeinem Pferde die Sporen, und ſprengte die ſteilen ufer des Baches hinab. Aber das edle Thier ſtuͤrzte, und fiel auf ſeinen Reiter, ſo daß es ihm das linke Bein beſchaͤdigte. Seine Begleiter zogen ihn unter dem Pferde hervor, und trugen ihn ſchnell uͤber den Bach. Hofer ſtellte ſich an den Eingang der Wagenburg, und ſuchte die Fliehenden aufzuhal⸗ ten, aber ſie horten ihn nicht, taub und blind rannten ſie an ihm vorbei. Rettet euch!“ riefen Viele.„Sie kommen ſchon uͤber den Bach; ſie nahen ſich mit ihren Buͤchſen'“ Der Donner der Kanonen und das Knallen des Gewehrfeuers begann in dieſem Angenblick horbar zu werden, und viele Kugeln fuhren nach Durchbrechung der Baumzweige, die ſich ihrem zerſtorenden Laufe in den Weg ſtellten, raſſelnd unter die Wagen.„Haͤtte ich nur ein Pferd!“ ſagte Hofer, aͤngſtlich umherblickend. Flieht,“ fuhr er zu den Wenigen, die noch bei ihm waren, fort,„flieht, und rettet euer Leben.“ Noch waͤhrend er dieſe Worte ausſtieß, ritt ein fliehender Bauer, der ſich wahrſcheinlich des ledigen Pferdes von einem gefallenen Feind bemaͤchtigt, uͤber die Bruͤcke und fiel nicht weit von Hofers Stand, von einer Kugel durchbohrt, zu Boden. Das Roß lief den Begleitern