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Die Aufrührer : Eine Erzählung aus den Zeiten des Bauernkriegs / von Fr. Rother
Entstehung
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Erklaͤrung ſeines fanatiſchen Mithauptmanns anneh⸗ men zu muͤſſen. Bei der Theilung der Haufen, die in Ermangelung einer Trompete durch den Ton einer Hirtenſchalmei zur Verſammlung gerufen wurden, waͤhlte ſich Hofer die Neuhinzugekommenen, die noch nicht von Winzers Schwaͤrmerei angeſteckt waren, und die er um ſo leichter an ſich zu knuͤpfen hoffte, da er ihnen wohl bekannt war.

„Jetzt werden die Haͤmmer nicht mehr klappern,“ rief der triumphirende Niklas aus,„mit dem Eiſen, das wir bearbeitet haben, wollen wir nun auf unſere Unterdruͤcker ſchlagen.“

„Juchhe!“ jubelte Hans,„ich werde Marien wie⸗ derbekommen, und ihrem Liebhaber“——„Dem ver⸗ treiben wir die Gedanken an ſie, Hans!“ unterbrach ihn Niklas.

So ſprach ſich die Stimmung zur gewaltthaͤtigen Befreiung und zur Rache fuͤr den erlittenen Druck bei den Meiſten aus. Doch befolgten alle die Anwei⸗ ſung Hofers, ſich beſſer zu bewaffnen, und brachten den Reſt des Tages mit Verfertigung von Lanzen und mit Herbeiſchaffung anderer Waffen hin. Waͤhrend Winzer mit ſeinen Leuten Gottesdienſt hielt, wie er es nannte, das heißt) waͤhrend er ihnen predigte von der umwand⸗ lung der Zeit und dem Gericht des Herrn, war Hofer unermuͤdlich, ſeine Leute fuͤr ſich einzunehmen.

Ach ihr ſeyd ein guter Herr,“ ſagte Hans, der junge Baner, zu ihm,„ihr wart immer freundlich und liebreich gegen mich, wenn ich aufs Schloß kam; das