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ſteins von den wuͤthenden Bauern drohe. Er ſah ſeine Hedwig in ihren unbarmherzigen Haͤnden, er hoͤrte ihr ängſtliches Geſchrei nach Hilfe,— und er ſollte ſich ent⸗ fernen, jetzt, wo eine große Gefahr uͤber ihr ſchwebte, oder die ihm angebotenen Mittel zu ihrer Rettung von ſich weiſen?“
„Rimm dich der Bauern an;« fuhr der Paſtor fort, als er dieſen Kampf im Innern Hofers bemerkte, „wenn du ihnen Rechte erkaͤmpfſt oder auf friedlichem Wege erwirbſt, ohne die Grauſamkeit und den Frevel, deſſen ſich die Andern ſchuldig gemacht haben⸗ ſo wirſt du ihr Wohlthäter, und thuſt ein Gott gefaͤlliges Werk. Auch kannſt du ja dein geben nicht aus den Klauen dieſes blutdürſtigen und wahnſinnigen Fanatikers retten: er wird dich und mich verderben, und wenn er allein die Macht in Haͤnden hat, die er jetzt mit dir theilen will, ſo wird dieſes Thal bald ein Ort der Zerſtorung und des unglucks ſeyn. Es iſt nicht allein genug⸗ ſelbſt pichts Boͤſes zu thun, ſondern der Rechtſchaffne muß auch das Boſe verhindern, wenn es in ſeiner Gewalt ſteht; wer dieſe Pflicht nicht erfuͤllt, ladet eine ſchwere Schuld auf ſich.“
„Ehrwuͤrdiger Herr,“ ſagte Hofer nach einigem Nachdenken,„ich will es thun; verſprecht mir aber,
euch nach Falkenſtein zu begeben, und Hedwig, des.
Grafen Tochter, insgeheim zu ſagen, daß ich nur zu ihrer und ihres Vaters Rettung einen Schritt gethan habe, den ſie vielleicht höchſt verabſchenen wird.“ Zu⸗ gleich erzahlte er ihm ſein Verhaͤltniß zu Hedwig und ihrem Vater, und den Entſchluß, welchen er nach
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