und, was lockender war, mit der Hand Hedwigs belohnt. Auch fehlten in dieſem Gemaͤlde ſeine Eltern nicht, obſchon ſie ganz in dem Hintergrunde vekſchwanden. So ritt er hoffend und traͤumend bis zu dem Dorfe, wo ihm der ſchon beſchriebene Auftritt auf einmal einen andern Weg eroͤffnete, und ihm die bittere Wahl ließ zwiſchen der Anfuͤhrung von empoͤrten Bauern, und einem ſchmaͤhlichen Tod.
Drittes Kapitel.
Als Hofer in das Haus trat, wo er ſich bedenken ſollte, ſah er mit eben ſo viel Erſtaunen den Geiſtli⸗ chen, der hier die Entſcheidung ſeines Schickſals er⸗ wartete, als dieſer ihn an. Der Paſtor glaubte, daß 4 die Aufruͤhrer von den Schaaren beſiegt worden ſeyen, deren gemeldete Annaͤherung die Rache Michael Win⸗ zers aufgeſchoben, und daß der eintretende glaͤnzend bewaffnete Mann Einer von den Siegern ſey, der ihm ſeine Befreiung ankuͤndige. Franz dagegen wurde viel⸗ leicht von dem Gedanken ergriffen, daß ihn der Geiſt⸗ liche auf ſeinen bevorſtehenden Tod vorbereiten ſolle, wenn er das Anerbieten des Fanatikers ausſchlage. Doch verſtaͤndigten ſich beide, und riſſen ſich aus ihrem gegenſeitigen Irrthum. Hofer erzählte dem Paſtor, daß der ausgeſtellte Poſten der Aufruͤhrer ihn wahr⸗ ſcheinlich fuͤr eine ganze Schaar angeſehen habe, daß er hei ſeinem Einreiten in das Dorf feindſelig behan⸗


