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der verdäͤchtigſte ſchien, und hier hatte er kaum be⸗ gonnen, das Gebuͤſch zu zertheilen, als drei Bewaff⸗ nete hervorſprangen und ihn anfielen. Er fuhr beſtuͤrzt einige Schritte zuruͤck; aber ſchnell gefaßt hieb er den Erſten nieder, und ſuchte den Eingang der Kapelle zu gewinnen, um hier ſeinen Ruͤcken zu decken, als Hed⸗ wig heraustrat, und bei dem Anblick ihres Gelieb⸗ ten auf der Schwelle niederſank. Bei dem lauten Schrei, den das Fraͤulein ausſtieß, ſah ſich Hofer um, und erblickte ſie bewußtlos hingeſunken, und einen von den beiden Bewaffneten, die noch am Leben waren, auf ſie zueilen. Die Liebe, die Verzweiflung gab ihm uber⸗ menſchliche Kraͤfte, und ſein Gegner lag eher leblos vor ihm, als der Andere ſich der ohnmaͤchtigen Jung⸗ frau bemaͤchtigt hatte. Dieſer ſchwang ſich nach dem Fall ſeines Gefaͤhrten auf Hofers Pferd, und ſprengte in raſcher Flucht davon. Franz beſchaͤftigte ſich nun mit der ohnmaͤchtigen Hedwig; ſie kam bald wieder zu ſich, und ſah an den Leichen und an dem blutigen Schwert ihres Retters, daß die ſchreckliche Erſcheinung, die ſie ihres Bewußtſeyns beraubt, wirklich geweſen. Da es offenbar war, daß der neberfall ihr gegolten, ſo be⸗ lohnte der feurigſte Dank ihren Retter, und eine Um⸗ armung, die Franz wagte, gab den lange verhaltenen Gefuͤhlen der beiden Liebenden freien Lauf. Doch er⸗ innerte ſie die Gefahr, die ihnen noch drohen konne, an eins eilige Ruͤckkehr auf die Burg; Franz fand im Gbüſch die Pferde der drei Bewaffneten, und fuͤhrte
ör er hob Hedwig auf eins derſelben, fuͤhrte
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