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wo der Paſtor auf die Entſcheidung ſeines Schickſals wartete, waͤhrend die jubelnde Menge mit allen Speiſen und Getraͤnken, die das Dorf darbot, den Anfang der Freiheit feierte. Wir aber muͤſſen uns mit unſerem Helden, Franz Hofer, naͤher bekannt machen.
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Zweites Kapitel.
In dem Dorfe Marienthal, das, nicht weit von Falkenſtein entfernt, bei dem Kloſter gleiches Namens lag, war Franz Hofer von einem Bauer, der ein kleines Zinsgut von dem Kloſter beſaß, auferzogen worden, und wußte es nicht anders, als daß er der Sohn des Mannes ſey, deſſen Namen er fuͤhrte. Zwar ſchuͤttelten die Nachbaren den Kopf uͤber den ſchoͤnen Knaben, der ſo wenig ſeinem Vater in Neigungen und Zuͤgen aͤhnlich war, und nicht, wie die andern Dorfknaben, zu den Feldarbeiten angehalten wurde, aber der alte Hofer wich ihren neugierigen Fragen aus, und fertigte ſie mit der Antwort ab, daß der Bruder Baſil ſeinen Franz liebgewonnen habe, und ihn zum geiſtlichen Stande bilden wolle, wozu der Fnabe, der ſchon mit der Feder umgehen, und Buͤcher verſtehen könne, wie der gnädige Herr Abt ſelbſt, entſchiedene Fähigkeiten zeige. Der junge Franz war aber keineswegs geneigt, den Wunſch ſeiner Eltern zu erfuͤllen. Wenn er den Grafen mit ſeinen Reitern in ihren glaͤnzenden Stahlhauben und Harni⸗
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