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Die Aufrührer : Eine Erzählung aus den Zeiten des Bauernkriegs / von Fr. Rother
Entstehung
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nern des Dorfes aus einem der Eiſenhaͤmmer, nach Vollendung ihrer ſchweren Wochenarbeit, hervortraten, um in ihre Huͤtten zuruͤckzukehren. Der klare Bach, in welchem ſie den Ruß und Staub von ihren Haͤnden und Geſichtern abwuſchen, ſpiegelte die Unzufrieden⸗ heit ihrer Mienen ab, die ſich auch in zuweilen aus⸗ geſtoßenen Fluͤchen horen ließ.

Nun Gottlob, ſagte Einer,eine Woche iſt wie⸗ der herum, und jetzt mag wohl ein Monat hingehen, bis der ſchwere Frohndienſt uns abermals trifft.«

Er wuͤrde uns nie treffen, Joͤrg, nahm ein An⸗ derer, juͤnger als ſeine beiden Gefaͤhrten, das Wort, ver wuͤrde uns nie mehr treffen, wenn ihr Muth haͤt⸗ tet, und euch nicht laͤnger zu ſo ſchweren Arbeiten her⸗ geben wolltet. Wuͤrdet ihr mir folgen, ſo ſoll mich der Teufel holen, oder dieſe verfluchten Haͤmmer ſoll⸗ ten das ganze Jahr ſo ſtill ſtehen, als ſie es jetzt thun.«

Ich habe dir ſchon oft geſagt, Vetter Niklas,«

erwiederte Iorg,daß du mit deinen Reden doch nichts ausrichteſt, ſo lange der Graf Reiter hat, die uns im Zaum halten können. Bezähme deine Zunge, Vetter, damit nicht einmal deine Worte zu unrech⸗ ten Ohren kommen, und dich ins Schloßgefaͤngniß bringen.

In, ja,« ſetzte der Dritte hinzu,das ſage ich auch. Wenn wir mehr waͤren, ſo koͤnnten wir wohl etwas wagen, aber 6 Was iſt denn, Nachbar Michel? unterbrach ihn Wben wir nicht Kraft ſo gut, wie dieſe über⸗