Stätte an, auf welcher ihre Wiege geſtanden hatte. Die Heimath war ihnen durch die Verwüſtung nicht verleidet, . ſondern nur noch theurer geworden und es ſchreckte Keinen, daß nächſtens das Meer ſeine Grenzen überſchreiten und vielleicht ſie, ſammt den Ihrigen, verſchlingen oder doch wenigſtens das mühſam erworbene Hab und Gut vernich⸗ ten könne.
Elftes Rapitel.
Mehr als ſechs Jahre waren ſeit jener Sturmfluth ver⸗ gangen und manche Veränderung hatte ſich in dieſer Zeit auf der Hallig zugetragen.
Die kleine Maatje war jetzt ein ſiebzehnjähriges Mäd⸗ chen, Heine hatte das Vaterhaus verlaſſen, Volkert aber war zurückgekehrt; er hatte Meike Rürd als Gattin heimge⸗ führt und die alte, noch immer ziemlich muntere Großmutter wiegte ein ſchmuckes Urenkelchen. Henneke's und ſeiner Frau Haar begann zu bleichen und ihre Geſichter zeigten manche Furche mehr, als vor ſieben Jahren, doch waren ſie noch ganz rüſtig und wohlauf.
Das früher anſehnliche Haus auf der hohen Werfte war jetzt noch größer, denn Volkert hatte ſich auf derſelben Werfte und unter demſelben Dach angebaut. Von dem, was er
auswärts erſpart, war der Wohlſtand der Familie, bei ihrer
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