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than hatte und ſein Bruder jetzt that. Mit Aufmerkſamkeit folgten ſeine Augen den Bewegungen des Schiffes, während ſeine Schweſter dann wohl ſagte:„Wenn doch Volkert darauf wäre und uns einmal beſuchte!“ Ein Wunſch, dem Mutter und Großmutter ſtets aus vollem Herzen beiſtimmten.
Oder es zog ein Gewitter herauf, deſſen furchtbare, ma⸗ jeſtätiſche Schönheit jedes Gemüth tief erſchütterte; es nahte ein Sturm, der, die Wellen emporpeitſchend, den Menſchen⸗ kindern, die ſich auf dem kleinen Eilande in ihrer Mitte an⸗ geſiedelt, Tod und Verderben zu drohen ſchien und ihnen dann auf lange Zeit Stoff zum Nachdenken, wie zum Dank gegen Ihn gab, welcher den Sturmwinden gebeut.
Bei der Abgeſchiedenheit, in welcher die beiden auf der Inſel wohnenden Familien lebten, hätte man meinen ſollen, daß ſie unter einander einen recht lebhaften und herzlichen Verkehr unterhielten, doch war dieſes nicht der Fall. Der biedere Henneke und die Seinen hegten zwar die freundſchaft⸗ lichſten Gefühle gegen ihre nächſten Nachbarn, doch wurden dieſelben nicht erwiedert, wie ſie es wünſchten. Freilich kamen ſie oft mit einander in Berührung und leiſteten ſich auch ge⸗ genſeitig Dienſte, doch beſchränkte ſich das auf das Noth⸗ wendige und wurde zu keinem rechten, nachbarlichen Umgange.
Die Schuld davon lag an Arvſt Rickmer. Er machte eine häßliche Ausnahme von den gemüthlichen, gutherzigen Inſelbewohnern; ein abſcheulicher Fehler nagte an ſeinem Herzen, verzehrte das Glück, welches er hätte genießen kön⸗ nen, verkümmerte ſeiner Familie das Leben und machte ſeine Geſellſchaft für Jeden ſehr unbequem. Er war unzufrieden mit ſeinem Schickſal, beneidete Alle, die mehr hatten, wie er,
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