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Krone in ihre Familie brachte— dieſen glänzenden, verführeriſchen Traum hatte ſie für immer zu Ende ge⸗ träumt— doch durch innige, ſelbſtloſe Hingebung an ſein zerriſſenes, geknechtetes Volk. Hatte dieſes Kind ſein Sühnungswerk doch ſo ſchön begonnen, daß ſie an der Vollendung deſſelben nicht zweifeln durfte. Der Fluch, womit ſie Jadwiga von ihrem Geliebten getrennt, der ſpäter mit zermalmender Schwere auf ſie ſelber zurück⸗ gefallen, ſchien ihr ausgelöſcht. Das Daſein dieſes Kin⸗ des hatte die Erſtarrung von der Seele ihrer Tochter genommen, ſeine auffallende Aehnlichkeit mit Severin, deſſen Namen es führte, dünkte ſie ein Zeichen vom Himmel, daß ihr vergeben ſei, was ſie an ihrem Sohn verſchuldet. So war von ihrer Bruſt gewälzt, was ſie am ſchwerſten gedrückt hatte, und ſelbſt der ver⸗ zehrende Schmerz um den gefallenen Sohn wandelte ſich Anblick des lieblichen Enkels in milde Weh⸗ muth.
Wie in ihrem Innern, ſo war auch in ihrem Ku⸗ ßern eine bedeutende Veränderung vorgegangen. Die vorhin trüben Augen leuchteten, die gelblich fahle Ge⸗ ſichtsfarbe war einer zarten Röthe gewichen, die tiefen Falten und ſelbſt die erſchreckende Hagerkeit war ver⸗ ſchwunden, und ein Schimmer von Jugend und Schönheit lag mit der Verklärung des Glückes auf den vorhin ſo


