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die Beziehung zwiſchen ihr und der Außenwelt völlig ver⸗ nichtet zu haben.
Jadwiga dachte oft an Severin, doch fand ſie keine Thräne um ſeinen Tod. Auch das Schickſal der Familie Dziekonski beſchäftigte ihre Gedanken, und als ſie Joſepha über den Tod Janek's weinend fand, ſagte ſie:„Wie glücklich biſt du, Mädchen, und wie glücklich ſind Alle, die noch weinen tänen! Es iſt ſchön, für unſere Verwandten und Mitmenſchen Thränen zu haben; mein Auge bleibt trocken und ich denke nur: warum die Todten betrauern? Ihnen iſt wohl und es liegt ja im Lauf der Natur, daß nicht Alle leben können und Einer nach dem Andern ſter⸗ ben muß. Mir graut manchmal vor meiner eigenen Ge⸗ fühlloſigkeit— aber ich kann ſie doch nicht abſchütteln!“
Für Palowski war ſie eine aufmerkſame Pflegerin, und nachdem er ziemlich hergeſtellt war, die angenehmſte Geſellſchafterin. Sie war vielleicht die einzige Polin, welche von dem Untergange ihres Vaterlandes unberührt blieb— das machte ſie jedoch zu einer deſto beſſeren Gefährtin für ihren Gatten, der davon tief ergriffen war und deſſen kör⸗ perliche Schwäche ihm jede Gemüthsbewegung verderblich machte.
Bei dem Anſehen der Gräfin blieb er frei von jeder Unterſuchung wegen ſeiner Betheiligung am Kampfe, wäh⸗


