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rend alle Uebrigen ſtreng beſtraft wurden, die der Revo⸗
lution auch nur im Mindeſten Vorſchub geleiſtet hatten.
Auch gelang es Frau Strzelno, die Beſitzungen des Ge⸗ nerals Dziekonski ſeiner Witwe zu erhalten. Die Güter Stanislaw's aber wurden, trotz ihrer Bemühungen, ein⸗ gezogen.
Sie ſelber begab ſich in ein Kloſter. Sie hatte ſich den größten Theil ihres Lebens hindurch zur franzöſiſchen Philoſophie bekannt und mit dem Glauben auch die als Vorurtheile betrachteten Grundſätze der Moral abgeſtreift, welche ſie etwa an der Erreichung des Zieles hindern konnten, das ſie ſich an Severin's Wiege vorgeſteckt. Der Uebergang von einem Extrem zum andern iſt nicht ſchwer, liegt in leidenſchaftlichen Charakteren ſchon vorbereitet und bedarf nur eines äußeren Anſtoßes. Der Tod des Sohnes war ein ſolcher für die Gräfin. Längſt verloren gegangene Erinnerungen an den Glauben ihrer Kindheit und frühen Jugend erwachten in ihr, als Reue und Verzweiflung ſie peinigte. Auch hatte Marynia's innige, faſt ſchwärmeriſche Frömmigkeit einen tiefen Eindruck auf ſie gemacht, und der Anblick des Altars im Zimmer des jungen Mädchens, nachdem ſie die Nachricht vom Tode Severin's erhalten, ſchien ihr ein höherer Wink nach dort, wo ſie Frieden und Vergebung ſuchen ſolle. Bei ihrer Abreiſe ſagte ſie zu Palowski:


