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ein ſtiller Segen für ſeine Umgebung, für ſeine Unter⸗ thanen und für das ganze Land. Eine Ausnahme von den jungen Leuten ſeines Standes, widmete er ſich mit Eifer und Geſchick der Landwirthſchaft und ſtand ſchon jetzt den väterlichen Gütern vor. Er ſah ein, wie un⸗ endlich viel Polen zu thun habe, um vorläufig erſt wieder die frühere Blüthe des Handels und Wohlſtandes zu er⸗ reichen und die ergiebigen Quellen, welche es in ſeinem fruchtbaren Boden und dem Holzreichthum beſaß, flüßig und nutzbar zu machen.
Sein Bruder Bogumil war viel jünger und wenig über ſiebzehn Jahre. Körperlich und geiſtig reich begabt, berechtigte er zu den höchſten Erwartungen. Die Eltern machten in ihrer Liebe keinen Unterſchied zwiſchen den Söh⸗ nen, Marhnia gaben ſie indeß in ihrem Herzen den Vor⸗ zug. Väter pflegen oft eine Tochter lieber zu haben, als einen Sohn, beſonders wenn ſie das Abbild ihrer gelieb⸗ ten Mutter iſt, während Mütter häufig den Erſtgebornen am meiſten lieben. Frau Dziekonska ſchloß ihre einzige Tochter aber mit doppelter Zärtlichkeit an ihr Herz. Das Mädchen war von Kindheit auf ſchwächlich geweſen; die Mutter hatte oft gefürchtet, es zu verlieren, und manche bange, ſich endlos dehnende Nacht an ihrem Bettchen ge⸗ wacht. Das und die Leiden des Kindes machte es ihr viel theurer, wie die andern, welche geſund und kräftig
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