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ſeinem Beiſpiele. Alle beeiferten ſich, einen Stein zu die⸗ ſem Gebäude hinzuzufügen. Eine zahlloſe Menge drängte ſich rings umher und der Ruf:„Der König mit der Na⸗ tion und die Nation mit dem König!“ erſcholl tauſend⸗ ſtimmig und aus vollem Herzen.
Darauf zog ſich der König nach ſeinem Palaſt zu⸗ rück, um ein wenig zu ruhen. Der Gottesdienſt und die Grundſteinlegung hatte einige Stunden gewährt und ihn ermüdet, beſonders da der Tag ziemlich heiß war. Nach einiger Zeit begab er ſich zu dem großen Diner, welches die Bürgerſchaft Warſchaus im Gemeindehauſe veran⸗ ſtaltet hatte, und entzückte alle Welt durch ſeine Huld und Freundlichkeit. Ein Toaſt auf„den König mit der Na⸗ tion“ wurde ausgebracht und unter endloſem Jubelruf wiederholt. Viele patriotiſche Reden wurden gehalten, und der Tokayer, welcher in Strömen floß, erhöhte die Stimmung der Patrioten nicht wenig.
Abends war die Stadt glänzend illuminirt und eine fröhliche Volksmenge wogte noch lange nach Mitternacht auf den Straßen.—
Der junge Offizier, deſſen Gruß Jadwiga erröthend erwiedert hatte, ging, ehe es dämmerte, ſchnell und ein⸗ ſam ſeines Weges. Kameraden und Bekannte hielten ihn auf und wollten ihn überreden, mitzukommen, doch machte er ſich von ihnen los, nach wenigen Worten über die


